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Individuelle Mietwagen-Rundreise „Nordportugal – grüne Vielfalt für alle Sinne“ im August und September 2021

Reisezeit: vom 28. August 2021 bis 11. September 2021

Reiseroute: Porto – Guimarães – Gerês – Douro-Tal – Castelo do Neiva

Name: Sabine & Achim Koep

Anzahl der Reisenden: 2

Extras: private, deutschsprachige Stadtführung (Dauer: 4 Stunden) in Porto; deutschsprachige Führung durch eine Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia mit Degustation; Abendessen in einem Restaurant an der Uferpromenade in Vila Nova de Gaia; Abendessen in der Unterkunft im Douro-Tal; 2-stündige Douro-Schifffahrt von Pinhão nach Tua und zurück

Dies war nun bereits die dritte Reise, die Sie uns zusammengestellt haben und es war wieder alles super organisiert, die Unterkünfte spannend-abwechslungsreich und Ihre Extras haben den Urlaub nicht nur abgerundet, sondern sind für uns immer Höhepunkte, die Lust auf mehr machen. Diese Art von Kundenbindung lassen wir uns mehr als gefallen, daher direkt zu Anfang ein launiges: weiter so!
 
Porto
Nach einem reibungslosen Transfer vom Flughafen zu unserer Unterkunft, wurden wir sehr angenehm empfangen. Gerade diese Details, d. h. auf ein Getränk eingeladen zu werden und in aller Ruhe die Gepflogenheiten des Haues erklärt zu bekommen, um anschließend einen kurzen Abriss über Porto und die der Unterkunft nächst gelegenen Lokalitäten zu erhalten, stimmen uns richtig auf den Urlaub ein.
 
Unser Zimmer war hell und geräumig und wir hätten sicher auch das Frühstück im Zimmer einnehmen können, doch erfuhr Portugal in unserem Reisezeitraum schon die ersten Lockerungen und das Frühstück wurde uns als Buffet serviert. So hatten wir zudem die Möglichkeit die moderne Einrichtung des Hauses in Gänze zu genießen. Ihrer Empfehlung das Restaurant (-) zu besuchen, sind wir gerne gefolgt. Steak, Wirsinggemüse, Pommes, eine freundliche Bedienung und drumherum hört man Portugiesisch. So kann man den Anreisetag gut beschließen.
 
Die Stadtführung hat uns sehr gut gefallen. Unsere Stadtführerin hat es verstanden, die Informationen über Porto breit zu fächern. Sicher liegt der Schwerpunkt einer so alten Stadt auf den historischen Gegebenheiten, aber auch die Gegenwart darf nicht ausgespart werden. Während unserer Führung ist sie versiert auf unsere Fragen eingegangen und selbst die (zum Leidwesen meines Mannes) unumgänglichen Fragen, über Blümchen und Bäumchen, wurden kundig beantwortet. Obwohl Porto recht hügelig ist, gestaltete sie die Führung als angenehmen Spaziergang. Die Stadtführung in einer Portwein-Kellerei enden zu lassen, rundete dieses Extra vollendet ab.
Auch diesen Tag haben wir mit Ihrer Restaurantempfehlung ausklingen lassen. Da wir eh den ganzen Tag durch die Altstadt schlenderten, war es kein Problem ein Tisch im (-) zu reservieren. Und Sie können es sich denken, auch diese Empfehlung hat uns ein schmackhaftes Abendessen beschert.
Nach einem trubeligen Tag in Porto, stand uns der Sinn nach Sonne, Meer und Strand und so sind wir mit der Straßenbahn 1 nach Foz do Porto gefahren. Dort haben wir herrlich den Tag vertrödelt und unsere Seele baumeln lassen.
Das von Ihnen spendierte Abendessen im Restaurant (-) hat uns umgehauen, denn die Beschreibung als Drei-Gang-Menü hat die große Anzahl an Tapas allein der Vorspeise nicht widerspiegeln können. Uns wurde eine kleine Köstlichkeit nach der anderen serviert. HERRLICH! Und dann kam die Grillspezialität aus dem Meer. WUNDERBAR! Leider müssen wir zugeben, dass wir uns einen köstlichen Nachtisch teilen mussten. Aber unsere wirklich hervorragenden Essenskünste haben uns doch aufgrund des Umfangs der Schlemmerei im Stich gelassen. Der schöne Ausblick auf das nächtliche Porto und den sanft dahinfließenden Douro darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
 
Guimarães
Ein glückliches Zeitfenster bei der Mietwagenübernahme verhalf uns zu einer zügigen Weiterreise zunächst nach Braga. Dort schlenderten wir an wunderschönen Fotomotiven vorbei. Blühende Blumenbeete, historische Gebäude, Brunnen ….
Unsere Stadtführerin in Porto kam aus Braga und so sind wir ihrer Empfehlung gefolgt und sind in das Restaurant Cozinha da Sé (Rua Dom Frei Caetano Brandão 129) eingekehrt. Dort konnten wir unser Essen auf einer lauschigen Terrasse, die sich hinter dem Restaurant befindet, einnehmen. Wir waren sehr zufrieden und konnten so entspannt und gestärkt zum Wallfahrtsberg Bom Jesus aufbrechen.
Nach den vielen Blumenrabatten kam dann mein Mann auf seine Kosten, denn eine wassergetriebene Kabelbahn haben wir bislang nicht gekannt. 
 
In der Quinta (-) war Arthur so freundlich uns ein Abendessen zuzubereiten und daher konnten wir ausgiebig unsere neue Unterkunft erkunden. Unser Zimmer war im Grunde eine Ferienwohnung und es war ein Erlebnis, dass das Zimmer in dem wir schliefen, vormals eine Küche war. Es war alles liebevoll eingerichtet, jedoch stieß mein Mann im Hinblick auf seine Körpergröße öfters mal an die räumlichen Grenzen. Der Pool ist herrlich kalt und obwohl noch andere Gäste dort waren, hat man sich im Grunde nur beim reichhaltigen Frühstück gesehen. 
Arthur ist ein toller Gastgeber. Voller Freude lässt er einen an seiner Leidenschaft für Wein teilhaben. Als wir dort waren hat gerade die Weinlese begonnen und auch waren viele Früchte in dem weitläufigen Garten bereits reif. Arthurs Angebot, sich dort zu bedienen, haben wir ausgiebig genutzt. Hier möchten wir uns auch für die Flasche Wein bedanken, die Sie uns ausgegeben haben. 
 
Gerês
Dieses Hotel ist herrlich oberhalb des Stausees gelegen. Im Hinblick auf die Größe der Unterkunft gestaltet sich der Aufenthalt etwas anonymer. Das Zimmer war sehr komfortabel und das Design der Gebäudekomplexe hat meinen Mann sehr angesprochen. Um den Corona-Bedingungen gerecht zu werden, konnte man eine Frühstückszeit reservieren. Das Frühstück hatte eine gute Qualität, war jedoch nicht so abwechslungsreich bzw. es gab keine neuen Köstlichkeiten zu entdecken. 
Wir haben auch etwas Zeit am Pool verbracht und wir kommen zu dem Schluss, dass der Getränkeservice in anderen Häusern besser gelöst ist. Vielleicht haben wir die richtige Möglichkeit übersehen, aber im Grunde musste man das Restaurant aufsuchen, um sich mit einem Getränk zu versorgen. Dies ist Jammern auf hohem Niveau, aber ich wollte dies doch einfach einmal anmerken.
Wir haben das neue Restaurant an beiden Abenden ausprobiert. Dazu musste man bereits beim Frühstück, seine Speisen auswählen. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die Vorspeise im Grunde auch schon um 20:00 Uhr für uns bereit war, obwohl wir uns gerne noch unserem Aperitif hätten widmen wollen. Die Geschwindigkeit ließ auch bei der weiteren Speisenfolge nicht nach. Vielleicht lag es an der Unerfahrenheit unsere Servicekraft an diesem Abend, vielleicht wird diese Schnelligkeit auch von den anderen Gästen gefordert. Aber, der Mensch lebt und lernt und so haben wir am darauffolgenden Abend, unseren Aperitif in Ruhe im Aufenthaltsraum eingenommen. Anschließend waren wir mit unserem Wunsch der Serviergeschwindigkeitsreduzierung etwas offensiver und so hat sich dann doch alles geregelt. Ich möchte in diesem Zusammenhang betonen, dass die Mitarbeiter im Service sehr angenehm und zuvorkommend waren. Zudem war das Essen schmackhaft, auf den Punkt gegart und ansprechend angerichtet. LECKER!
 
Douro-Tal
Mit einem Spaziergang durch Amarante haben wir uns die Rechtfertigung erarbeitet, uns an einem lecker Tässchen Kaffee und einem hübschen Sahneschnittchen zu erfreuen. Hierzu sind wir in das Café Lailai (rua 31 de janeiro) eingekehrt und hatten das Glück, draußen auf der Flussterrasse Platz nehmen zu können. Dort würden wir durchaus nochmals einkehren.
Jede von Ihnen ausgesuchte Unterkunft war toll, aber die Quinta (-) war einfach wunderbar. Uns wurde nicht nur ein Doppelzimmer zur Verfügung gestellt, sondern das Zimmer mit der freistehenden Badewanne. 
Während des Aufenthaltes gaben uns die Gastgeber das Gefühl, dass wir die einzigen Gäste wären. Ruhig, aufmerksam und charmant wurden wir durch die Urlaubstage geführt. Man hatte mehr das Gefühl in einem privaten Haus zu sein als in einem Gästehaus. So viele liebevolle Details gab es zu entdecken. Die köstlichen Mahlzeiten wurden so ansprechend serviert, dass man sich auf jeden Leckerbissen freute. Vielen Dank für das spendierte Abendessen am ersten Tag! Es war so exzellent, dass wir auch die übrigen Abende dort verbracht haben.
 
Vielen Dank für die Schifffahrt. Alles hat hervorragend funktioniert. Sollten wir ein weiteres Mal ins Douro-Tal reisen, so erinnern Sie uns bitte daran, dass wir auf eine Boots-Tour verzichten. Irgendwie scheint diese Kombination die Regengötter zu erfreuen und auch dieses Mal hat es ein bissel geregnet.
 
Castelo do Neiva
Und auch dieser Urlaub drohte mit seinem Ende und wir standen daher eher als uns lieb war, der freundlichen Rezeptionistin Carla gegenüber. Auch Sie wies uns freundlich in die Gegebenheiten unseres neuen Domizils ein und gab uns zudem Ausflugs- und Restaurant-Empfehlungen. Da am vorhergehenden Wochenende eine Hochzeit stattgefunden hat, waren wir in der ersten Nacht die einzigen Gäste. Dennoch wurde am Morgen ein Frühstück serviert, das keinen Wunsch offenließ. 
Für das Abendessen sind wir der Empfehlung von Carla gefolgt.  An einem Abend waren wir im Restaurant Segredos do Mar (Av. da Praia). Entgegen des Vorschlags von Carla, haben wir das Auto stehen lassen und empfanden die Entfernung nicht als unangenehm. Was die Einrichtung des Lokals anging, konnte der Gegensatz zur Einrichtung unserer Suite nicht größer sein. Aber wir waren mehr als zuversichtlich, denn man darf sich von so Äußerlichkeiten nicht leiten lassen. Und wie erwartet konnten wir Muscheln und Fisch schlemmen und uns dem Trubel der anderen Gäste hingeben.
Von dem Restaurant O Tasco Regional (Av. Central 2450) waren wir so begeistert, dass wir dort an zwei Abenden gegessen haben. Zum einen liegt das Lokal in der Nähe der Unterkunft, zum anderen wussten wir direkt nach dem ersten Besuch, was wir noch unbedingt probieren wollten. Die Weinauswahl war riesig, das Speisenangebot klein, aber köstlich. Am ersten Abendhaben wir uns ganz auf die Empfehlung der Gastgeberin verlassen und waren in keiner Weise enttäuscht. Und obwohl die Wirtsleute am zweiten Abend wussten, dass wir abreisen, hat es sich der Koch nicht nehmen lassen, uns unseren Brandy erneut tüchtig einzuschenken und zum Abschied erhielten wir noch einen leckeren Likör.
 
Leider haben wir bei der Mietwagenrückgabe kein so günstiges Zeitfenster erwischt und so verlief die Rückreise nicht ganz so reibungslos. Die Angelegenheit mit der Abbuchung wollten Sie ja noch regeln und so wird dies dann noch glattgezogen.