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Individuelle Wanderreise auf der Rota Vicentina im April 2026

Reisezeit: 11. April bis 20. April 2026

Reiseziel: Faro – Porto Covo – Vila Nova de Milfontes – Zambujeira do Mar – Brejão – Vila do Bispo – Sagres

Name: Dr. Klaus Felsch

Anzahl der Reisenden: 6

Nach einem turbulenten Flug landeten wir in Faro, nahmen ein Taxi zur Unterkunft und waren sofort in Urlaubsstimmung. Unter einem majestätischen Zitronenbaum gab es ein verspätetes Frühstück. Der selbstgebackene Kuchen- for free- war dann das highlight des Tages. Erst danach erkundete unsere kleine Reisegruppe die Altstadt und den Hafen von Faro. Einige Maler am Uferrand hielten die besondere Stimmung und die leuchtenden Farben in ihren Aquarellen fest. Der Besuch der Kathedrale mit Museum gab einen guten Einblick in die Geschichte der Stadt. Besonders beeindruckend waren die farbenprächtige Orgel und der Glockengiebel. Vom Dach der Kirche hatte man einen weiten Blick auf Häfen, Schiffe und das angrenzende Meer.

Die Unterkunft Tres Marias, die wir am nächsten Tag erreichten, ist ein Ort der Stille und Entspannung. Die Zimmer sind grosszügig. Wir konnten im Aussenbecken schwimmen und die schöne Landschaft geniessen. 

Der erste Wandertag startete in Porto Covo. Gleich anfangs waren einige steilere Abschnitte zu meistern. Aber alles kein Problem- wir wurden mit wunderschönen Ausblicken auf Felsen, tobende Brandung und ein Blumenmeer entschädigt. Auch Vögel waren zu beobachten, interessant vor allem die Storchennester auf den Klippen. 

Wir folgten im Wesentlichen dem Fischerpfad, der immer gut ausgezeichnet war, querten aber auch einige Sandstrände. Wir gewöhnten uns schnell an das Laufen im Sand- auch die Pfade hatten überwiegend sandigen Untergrund. Dennoch waren wir dann nach 23 km froh, Vila Nova del Milfontes zu erreichen. Der kleine Ort bietet alles, was ein Wanderer benötigt. Neben tollen Restaurants und Bars finden sich auch ein paar Shops, die Andenken an den Fischerweg sowie Wanderstöcke und Hüte verkaufen. 
Einzigartig ist der Blick auf die Flussmündung und die Surfer, die die Wellen reiten.
Phantastisch war auch das liebevoll zubereitete Frühstück im  Wohnzimmer unserer Unterkunft, auf das wir uns zweimal freuen durften.

Die Etappe von Almograve bis Zambujeira fiel uns leicht. Sie war auch insgesamt kürzer. Belohnt wurden wir am Ende des Tages mit der Übernachtung im Hotel (-). Die Dachterrasse des Hotels mit Pool und bequemen Liegen gibt den Blick auf die wilde Küstenlandschaft frei und lädt zum Relaxen ein.

Die Wanderung nach Odeceixe gehörte dann zu den beeindruckensten Streckenabschnitten. Das frühere Domzil der berühmten Fado Sängerin Amalia Rodriques konnten wir allerdings  nur aus der Ferne betrachten. Am Ende unserer Etappe dann der schöne Blick auf den malerischen Fluss, der  bei Odeceixe ins Meer fliesst. Miquel verwöhnte uns mit einem leckeren Abendessen, das er uns am offenen Kamin servierte. 

Unsere Etappe von Brejao nach Vila do Bosco führte uns über den historischen Pfad im Landesinneren. Die Tour war an diesem Tag äusserst abwechslungsreich. Wir kamen durch Wälder, sahen Korkeichen, Felder. An diesem Tag dominierte die Farbe grün an allen anderen waren es eher die Blautöne.

Auf unserer letzten Tour bis Kap Sao Vincente kam dann schon etwas Wehmut auf. Wie schade, dass wir unser Ziel so schnell erreichten. Aber wir hatten noch zwei Übernachtungen im wunderschön gelegenen Hotel (-) und verabschiedeten uns dann von der beeindruckenden Küstenlandachaft Portugals.
 

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