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Portugal Mietwagen Rundreise, 46 Tage

Reisezeit: 06. März bis 20. April 2011

Reiseroute: Porto – Viana do Castelo – Peneda-Gerês – Guimarães – Peso da Régua – Serra da Estrela – Coimbra – Óbidos – Sintra – Lissabon – Sesimbra – Évora – Monsaraz – Vila Nova de Milfontes – Aljezur – Serra de Monchique – Lagos – Tavira

Name: Ursula und Herrmann Zinda

Anzahl der Reisenden: 2 Personen

Extras: Individuelle Stadtführung in Lissabon und Porto

Ursula und Hermann Zinda
Rückblick auf eine 7wöchige Reise durch Portugal
Unser Wunsch war es ganz Portugal kennenzulernen. Wir wollten etwas über die Geschichte und Kultur erfahren, den Naturraum kennen lernen, die Lebensstile und Lebenswelten der Menschen erspüren ; dazu wollten wir uns erholen, wandern, wenig mit dem Auto fahren. Wie war das zu realisieren?
Im Internet fanden wir das Angebot „Portugal im Baukastensystem“ vom Reiseprofi Portugal. Telefonisch äußersten wir unsere Vorstellungen und Reisegewohnheiten. Schon wenige Tage später erhielten wir schriftlich einen reichbebilderten Vorschlag zu unserem Reiseverlauf. Telefonisch wurden die letzten Absprachen getroffen und der Plan war perfekt. Diese Planung geschah mit hoher Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit auch hatten wir das Gefühl, dass uns gut zugehört wurde. Das Verfahren, wie der Reiseplan erstellte wurde, ließ in uns das Vertrauen zum Veranstalter wachsen. Auch als wir noch Rückfragen zur An- und Abreise sowie zur Anmietung eines Autos hatten, erhielten wir stets wichtige Tipps.
Kurz vor dem Start unserer 7wöchigen Reise vom 6.3. - 20.4.2011 von Porto nach Tavira durch alle Regionen Portugals erhielten wir eine Mappe (42 Seiten) voller differenzierter Empfehlungen und Hinweise für die tägliche Reiseroute. Es wurde auf kulturelle und landschaftliche Besonderheiten hingewiesen, differenzierte Routen- und Anfahrtsbeschreibungen zu den Unterkünften und Empfehlungen, zu Restaurants und regionalen Spezialitäten gegeben. Die Unterlagen waren ergänzt durch eine Landkarte, verschiedene Stadtpläne und Beschreibungen einzelner Wanderstrecken; dazu gab es Hinweise, wo welches Material in Portugal zu beschaffen sei. Leider hatten einige Touristenbüros aufgrund der frühen Jahreszeit noch nicht geöffnet.
Es lief tatsächlich alles so ab, wie wir uns die Reise vorgestellt hatten; sehr individuell und strukturiert. Das Abholen vom Flughafen, die Bereitstellung des Mietwagens am Hotel, die terminliche Abstimmung der Unterkünfte, die Vereinbarungen zu Stadtführungen. Die Unterbringungen waren von ihrem Niveau unterschiedlich. Sie vermittelten uns teilweise durch ihre Ausstattung ein Bild der jeweiligen Region. Ein großes Lob für die Vielseitigkeit der Zusammenstellung der Unterkünfte von, Pousadas, historischen Gebäuden bis zum schlichteren Casa de …..in Kleinstädten, die aber trotzdem einen komfortablen Standard hatten. Wir wurden jeweils erwartet und freundlich empfangen und obwohl wir häufig die einzigen Gäste waren aufmerksam umsorgt. Das Frühstück bestand zu meist aus regionalen Spezialitäten und viel Obst. Ein Unterkunftsbetreiber hat sogar unser Auto unaufgefordert gewaschen. Mineralwasser und Kuchenpakete wurden uns für die Reise mitgegeben.
Über die Geschichte des Landes wurden wir vor allem durch die individuellen Stadtführungen durch die traditionsreichen Städte Porto und Lissabon eingeführt. Die kulturelle Spurensuche führte uns zu prähistorischen und megalithischen Orte, frühen Ansiedlungen keltischer Völkerstämme, Zeichen des Einflusses des römischen Imperiums und weiß gekälkten Dörfern und Burgen, die auf das Wirken der Mauren hinwiesen sowie zu Spuren Portugals als frühe Weltmacht mit seinem weitreichenden Seemonopol.
Wir haben Portugal als Naturraum erfahren, die dünn besiedelten Bergregionen, die ausgeprägte Flusslandschaft des Minho, Douro, Tejo, Guadiana, das Leben an der Küste, der Westalgarva, der Fels- und Sandalgarve. Fasziniert haben uns die Blumenpracht( wilde Tulpen, Narzissen, Pfingstrosen, Zistrosen, Ginster, 3m hohes Heidekraut) sowie, ausgedehnte Oliven- und Korkeichenhaine und Schirmpinien. Auch die Störche in den Klippen konnten wir aufspüren, die in der Reisebeschreibung angekündigt waren.
Begeistert sind wir von der Vielseitigkeit der Architektur von der Romanik über Gotik, Renaissance und Barock, Manuelik und Manierismus, Jugendstil und Neuzeit. Es waren unendlich viele Eindrücke. Obwohl wir manchmal wenig Lust verspürten und unsere Kapazität der Aufnahme gesättigt schien, motivierte uns die Art und Weise der Darstellung in der Reisebeschreibung immer wieder aufs Neue zu Besichtigungen von Kirchen, Schlössern, Museen und Burgruinen.
Die portugiesische Küche, in die wir durch unsere Reisebeschreibung und durch eine gesonderte Aufstellung eingeführt wurden, haben wir genossen. Die regionalen Spezialitäten, Kutteln und Francesinha, Schinken vom Porco preto, Schaf-Ziegenbraten, alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten und natürlich “ bacalhau“ in unterschiedlichster Variationen, Brot im Steinofen gebacken, handgeformte Käse aus Schaf- und Ziegenmilch, süße, sehr süße Kuchen (doces de ovos) und natürliche Weine aller Art. Die Restaurantempfehlungen waren differenziert und der Hinweis auch Mut zu haben nicht aufgeführte Gaststätten zu besuchen richtig.
Wir sind wenig Auto gefahren, an vielen Tagen stand das Auto gut versorgt in der Hotelgarage .Die Aufenthaltsdauer für die einzelnen Orte war sinnvoll bemessen (2 - 4 Tage) Die Lage der Hotels war zumeist im Herzen der Altstadt und doch ruhig, so konnten wir fußläufig viele Besichtigungen unternehmen und hatten auch keine Parkplatzsorgen. Nachdem wir uns an steile, enge Gassen beim Fahren gewöhnt hatten, war es für uns überhaupt kein Problem den differenzierten Anfahrtsbeschreibungen sorglos zu folgen. Sie stimmten immer. Auch auf Dauerbaustellen waren wir vorbereite (Lissabon). Wir haben einige Wanderungen gemacht, auf der Grundlage beigefügter Karten oder dem Hinweis auf die Ortskenntnisse und die Bereitschaft der Unterkunftsbetreiber zu vertrauen.
Wenn man nach Portugal fährt braucht man passendes Schuhwerk. Es gibt viele Stufen, historisches Kopfsteinpflaster, Burgruinen und unbefestigte Wege. Beim Wandern hilft ein guter Orientierungssinn, benötigt werden Regenschirm und Sonnenmilch, Pullover und Badezeug. Denn obwohl in dem Reiseplan auf die noch frischen Temperaturen des Atlantiks aufmerksam gemacht wurde, konnten wir dem herrlichen Wasser nicht widerstehen. Einen guten Appetit sollte man mitbringen. Die Restaurantempfehlungen waren eine gute Unterstützung aber auch der Hinweis, dass Portionen geteilt werden können und die reichhaltigen servierten Vorspeisen nicht immer gegessen werden müssen.
Für uns war es ein Wagnis, der Organisation eines uns völlig unbekannten Reiseunternehmens zu folgen. Jetzt sagen wir ein herzliches „Dankeschön“ für die differenzierte und sinnvolle Ausarbeitung der Reise, für die zuverlässige Organisation, für die vielen Tipps und Hinweise und für die Bereitschaf, jederzeit telefonisch erreichbar zu sein. Dank der umsichtigen, kompetenten Planung und des gelungenen Reiseverlaufes wurden unsere Erwartungen voll erfüllt und trotz dieser Beschreibung gab es ausreichend Platz zur Selbstorganisation, zur eigenen Entscheidung und viele Nischen für persönliche Anliegen.